Die Geschichte von Nyhavn – vom Hafenkanal 1673 zur Touristenattraktion.
Nyhavn wurde 1670–1673 von schwedischen Kriegsgefangenen als innerer Handelshafen für Christian V. gegraben. Drei Jahrhunderte lang war es ein Seemannsviertel – Kneipen, Bordelle, Tätowierstudios. Erst in den 1970er-Jahren wurde der Kai in die touristische Kulisse verwandelt, die wir heute kennen.
Der in den 1670er Jahren als geschäftiger Handelshafen ausgehobene Nyhavn besitzt eine reiche Geschichte, die von Seeleuten, Handel und dem Schriftsteller Hans Christian Andersen geprägt wurde. Heute sind die erhaltenen Lagerhäuser ein lebendiges Denkmal.
Die Orte.
Wir stellen hier unsere ersten Empfehlungen zusammen — in Kürze verfügbar. In der Zwischenzeit finden Sie in unserem A–Z-Verzeichnis alle von uns abgedeckten Orte.
Zehn verifizierte Fakten über den Hafen.
Zahlen, die wir dokumentieren konnten – von Adressen und Eröffnungsdaten bis zu Besucherzahlen. Quellen pro Feld vermerkt.
Schätzungen sind gekennzeichnet. Der Rest stammt aus öffentlichen Registern, offiziellen Tarifen oder den eigenen Seiten des Veranstaltungsortes.
Häufige Fragen
Warum sind die Häuser in Nyhavn bunt?
Die aktuelle vereinheitlichte Farbpalette stammt aus der denkmalpflegerischen Restaurierung der 1960er- und 70er-Jahre, mit Farben aus historischen Aufzeichnungen. Eine beliebte Geschichte besagt, dass Seeleute ihre Häuser an den Farben erkannten, aber die heutige Palette ist eine denkmalpflegerische Entscheidung.
Hat H.C. Andersen wirklich in Nyhavn gewohnt?
Ja – an drei Adressen: Nyhavn 20 (1834–38), Nyhavn 67 (1848–65) und Nyhavn 18 (1871–74). Seine allerersten Märchen veröffentlichte er 1835 in Nyhavn 20. Gestorben ist er jedoch nicht in Nyhavn.
Wann wurde der Kanal gegraben?
1670–1673, unter Christian V. Er wurde von schwedischen Kriegsgefangenen aus dem Schonischen Krieg gegraben und diente als innerer Getreidehafen für den Markt am Kongens Nytorv.